Samstag 24. Juni 2017

Kritisch angefragt 

 

Das "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien" zielt auf alle anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften in Österreich. Aber was ist dran an den Vorwürfen?

 

Das "Volksbegehren gegen Kirchen-Privilegien" verfolgt drei Ziele. So heißt es, man trete ein

 

"für die Schaffung eines Bundesverfassungsgesetzes:

1. Zur Abschaffung kirchlicher Privilegien

2. Für eine klare Trennung von Kirche und Staat

3. Für die Streichung gigantischer Subventionen an die Kirche

Für ein Bundesgesetz zur Aufklärung kirchlicher Missbrauchs- und Gewalt verbrechen"

 

Pro-Religion.at möchte im Folgenden den zentralen Behauptungen der Proponenten des Volksbegehrens nachgehen und damit die teilweise falschen, einseitigen oder grob irreführenden Behauptungen entkräften.

 

Sind Kirche und Staat wirklich getrennt?

Die These: Staat und Kirche(n) sind in Österreich nicht wirklich getrennt - Stimmt das?

Zahlen Kirchen/Religionsgesellschaften Grundsteuer?

These: Besitztümer der Kirchen und Religionsgesellschaften sind vielfach grundsteuerbefreit - Stimmt das?

Finanziert der Staat kirchliche Schulen?

These: Die Erhaltung konfessioneller Privatschulen und Kindergärten erfolgt überwiegend aus Steuergeldern, dennoch werden die Lehrinhalte von der Kirche diktiert - Stimmt das?

Entziehen sich Kirchen/Religionsgesellschaften dem säkularen Recht?

These: Die Kirchen/Religionsgesellschaften entziehen sich der staatlichen Kontrolle, etwa bei der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche - Stimmt das?

Ist ORF zu "Kirchenfunk" gezwungen?

These: Der ORF ist vertraglich zu Religionssendungen gezwungen, obwohl diese nicht mehr die Interessen der Bevölkerung widerspiegeln - Stimmt das?

Schränkt das Konkordat Österreich ein?

These: Das Konkordat von 1933 schränkt die Autonomie Österreichs in kirchlichen Belangen stark ein und sichert der Kirche eine privilegierte Stellung - Stimmt das?


Initiative von anerkannten Kirchen und
Religionsgesellschaften in Österreich
http://www.proreligion.at/